Formel 1 Versionen - 1948 bis 1980 (Maßstab 1:18)
Ferrari 125 F1
Hersteller: GP Replicas
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: V12
: 1497 ccm
: 280 PS
: 1948 / 1948 - 1950
: Ferrari 125 GP
: Ferrari 275 F1
: Alberto Ascari
Leerzeile
Der Ferrari 125 F1 war der erste reine Formel‑1‑Einsitzer der Scuderia Ferrari und markierte 1948 den Beginn der Ferrari‑Grand‑Prix‑Geschichte. Angetrieben von einem 1,5‑Liter‑V12‑Kompressormotor war er technisch fortschrittlich für seine Zeit und bildete die Basis für spätere Modelle wie den 275 F1 und 340 F1. Zwischen 1948 und 1950 wurde der Wagen kontinuierlich weiterentwickelt und erzielte Ferraris erste Grand‑Prix‑Erfolge in der Vorkriegs‑Nachfolgeära.
Ferrari 275 F1
Hersteller: Tecnomodel
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: V12
: 3322 ccm
: 280 PS
: 1950 / 1950
: Ferrari 125 GP
: Ferrari 275 F1
: Alberto Ascari
Leerzeile
Der Ferrari 275 F1 wurde 1950 als Weiterentwicklung des 125 F1 gebaut und war das erste Modell mit dem neuen großvolumigen Lampredi‑V12. Der 3,3‑Liter‑Motor leistete rund 280–300 PS und markierte den Beginn der Ferrari‑Saugmotor‑Ära. Eingesetzt wurde der Wagen nur kurz in der Saison 1950, unter anderem von Alberto Ascari, bevor er durch den stärkeren 340 F1 abgelöst wurde.
Ferrari 375 F1
Hersteller: Tecnomodel
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: V12
: 4494 ccm
: 380 PS
: 1950 / 1950 - 1951
: Ferrari 340 F1
: Ferrari 500
: Alberto Ascari
Leerzeile
Der Ferrari 375 F1 wurde 1950 gebaut und markierte die letzte Entwicklungsstufe der großvolumigen Lampredi‑V12‑Modelle. Mit seinem 4,5‑Liter‑V12 und bis zu 380 PS war er 1951 erstmals siegfähig und erzielte in Silverstone Ferraris ersten WM‑Grand‑Prix‑Sieg. Eingesetzt wurde der 375 F1 in den Saisons 1950 und 1951, bevor das Reglement 1952 auf Formel‑2‑Fahrzeuge umgestellt wurde.
Ferrari 500 F2
Hersteller: CMC
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: 4 Zylinder
: 1985 ccm
: 185 PS
: 1951 / 1951 - 1953
: Ferrari 212 F1
: Ferrari 553 Squalo
: Alberto Ascari
Leerzeile
Der Ferrari 500 F2 wurde 1951 für das neue Formel‑2‑Reglement entwickelt und setzte auf einen 2,0‑Liter‑Vierzylindermotor von Aurelio Lampredi. Ab 1952, als die Weltmeisterschaft aufgrund fehlender F1‑Fahrzeuge nach F2‑Regeln ausgetragen wurde, dominierte der 500 F2 die Szene vollständig. Alberto Ascari gewann mit diesem Modell 1952 und 1953 die Fahrerweltmeisterschaft und machte den Wagen zu einem der erfolgreichsten Einsitzer der frühen Ferrari‑Geschichte. Das leichte Rohrrahmen‑Chassis, die kompakte Bauweise und bis zu 180 PS machten ihn zu einem wendigen und äußerst konkurrenzfähigen Rennwagen.
Ferrari 553 Squalo
Hersteller: Tecnomodel
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: 4 Zylinder
: 2497 ccm
: 260 PS
: 1953 / 1953 - 1954
: Ferrari 500
: Ferrari 625 F1
: Mike Hawthorn
Leerzeile
Der Ferrari 553 „Squalo“ wurde 1953 zunächst als Formel‑2‑Wagen entwickelt und war der erste Ferrari‑Einsitzer mit einem modernen Gitterrohrrahmen. Die charakteristischen seitlichen Ausbuchtungen gaben ihm den Spitznamen „Squalo“ (Haifisch). 1954 wurde das Modell für das neue Formel‑1‑Reglement auf einen 2,5‑Liter‑Vierzylindermotor mit rund 240 PS umgerüstet. Trotz innovativer Technik galt der Wagen als schwer zu fahren und blieb in der Weltmeisterschaft nur mäßig erfolgreich. Seinen einzigen WM‑Sieg erzielte Mike Hawthorn beim Großen Preis von Spanien 1954, bevor der 553 vom Ferrari 555 abgelöst wurde.
Ferrari 625 F1
Hersteller: Tecnomodel
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: 4 Zylinder
: 2498 ccm
: 245 PS
: 1954 / 1954
: Ferrari 553 Squalo
: Ferrari 553 Supersqualo
: Giuseppe Farina
Leerzeile
Der Ferrari 625 F1 war ein für die Saison 1954 entwickelter Formel‑1‑Wagen und basierte auf dem Ferrari 500, dessen Vierzylindermotor auf 2,5 Liter vergrößert wurde. Das Fahrzeug nutzte weiterhin einen leichten Rohrrahmen und wurde in den Jahren 1954 und 1955 eingesetzt. Trotz einzelner Erfolge blieb der 625 F1 der technisch fortschrittlicheren Konkurrenz, insbesondere Mercedes‑Benz, unterlegen.
Ferrari 555 Supersqualo
Hersteller: Tecnomodel
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: V6
: 2497 ccm
: 260 PS
: 1955 / 1955
: Ferrari 625 F1
: Ferrari D50
: Eugenio Castellotti
Leerzeile
Der Ferrari 555 Supersqualo war eine Weiterentwicklung des Ferrari 553 Squalo und wurde für die Formel‑1‑Saison 1955 konstruiert. Das Modell erhielt einen neu gestalteten Gitterrohrrahmen, überarbeitete Kühler und eine flachere Karosserie, behielt jedoch den 2,5‑Liter‑Vierzylindermotor bei. Trotz technischer Verbesserungen blieb der Wagen schwer abzustimmen und erreichte nur wenige Spitzenresultate, darunter dritte Plätze in Spa und Monza. Insgesamt kam der 555 Supersqualo 14‑mal zum Einsatz.
Ferrari D50
Hersteller: CMC
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: V8
: 2485 ccm
: 265 PS
: 1954 / 1954 (ursprünglich als Lancia D50 entwickelt, ab 1956 als Ferrari D50 eingesetzt)
: Ferrari 555 Supersqualo
: Ferrari 801 F1
: Juan Manuel Fangio
Leerzeile
Der Ferrari D50 entstand aus der Übernahme des Lancia‑Rennprogramms durch Ferrari und wurde ab 1956 unter Ferrari‑Regie eingesetzt. Das Fahrzeug basierte auf dem von Vittorio Jano konstruierten Lancia D50 mit einem kompakten 2,5‑Liter‑V8‑Motor, integriertem Getriebe und charakteristischen seitlichen Kraftstofftanks, die später durch einen Heck‑Tank ersetzt wurden. Der Wagen erwies sich als leistungsstark, jedoch anspruchsvoll im Handling. Mit dem D50 gewann Juan Manuel Fangio 1956 die Fahrerweltmeisterschaft.
Ferrari 801 F1
Hersteller: Tecnomodel
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: V8
: 2486 ccm
: 275 PS
: 1957 / 1957
: Ferrari D50
: Ferrari Dino 246 F1
: Mike Hawthorn
Leerzeile
Der Ferrari 801 F1 war der für die Saison 1957 entwickelte Nachfolger des Ferrari D50 und basierte weiterhin auf dessen Grundkonstruktion. Das Modell erhielt ein überarbeitetes Rohrrahmenchassis, eine neu gestaltete Frontpartie sowie einen weiterentwickelten 2,5‑Liter‑V8‑Motor mit rund 275 PS. Trotz technischer Anpassungen blieb der Wagen der Konkurrenz deutlich unterlegen, und Ferrari erzielte 1957 keinen Weltmeisterschaftssieg. Die Saison war geprägt von Leistungsdefiziten und mehreren schweren Unfällen, wodurch der 801 F1 nur begrenzte sportliche Erfolge erreichte.
Ferrari Dino 246 F1
Hersteller: GP Replicas
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: V6
: 2417 ccm
: 280 PS
: 1958 / 1958 - 1960
: Ferrari 801 F1
: Ferrari 156 F1
: Peter Collins
Leerzeile
Der Ferrari Dino 246 F1 war Ferraris erster erfolgreich eingesetzter Formel‑1‑Wagen mit V6‑Motor und wurde ab 1958 eingesetzt. Das Fahrzeug nutzte einen 2,4‑Liter‑V6 mit rund 280 PS und setzte auf ein klassisches Frontmotor‑Layout, das zu dieser Zeit bereits zunehmend von Mittelmotor‑Konstruktionen verdrängt wurde. Trotz dieser technischen Entwicklungslage erzielte der Dino 246 F1 wichtige Erfolge und sicherte Mike Hawthorn 1958 den Fahrerweltmeistertitel. Bis 1960 blieb der Wagen in verschiedenen Evolutionsstufen im Einsatz, bevor Ferrari vollständig auf Mittelmotor‑Konzepte umstieg.
Ferrari Dino 246 F1 (256 F1)
Hersteller: GP Replicas
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: V6
: 2417 ccm
: 280 PS
: 1959 / 1959 - 1960
: Ferrari 801 F1
: Ferrari 156 F1
: Peter Collins
Leerzeile
Der Ferrari Dino 256 F1 war eine Weiterentwicklung des Dino 246 und nutzte einen auf 2,5 Liter vergrößerten V6‑Motor. Das Fahrzeug blieb dem klassischen Frontmotor‑Layout treu, obwohl sich zu dieser Zeit bereits die ersten erfolgreichen Mittelmotor‑Konstruktionen etablierten. Der Dino 256 F1 wurde 1959 und 1960 eingesetzt und erzielte mehrere Podestplätze, konnte jedoch nicht mehr an die Erfolge seines Vorgängers anknüpfen. Mit diesem Modell endete Ferraris Ära der Frontmotor‑Formel‑1‑Wagen.
Ferrari 156 F1 (Sharknose)
Hersteller: CMC
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: V6
: 1476 ccm
: 190 PS
: 1961 / 1961 - 1962
: Ferrari Dino 246 F1
: Ferrari 158 F1
: Phill Hill
Leerzeile
Der Ferrari 156 F1, bekannt als „Sharknose“, war Ferraris erster vollständig auf Mittelmotor‑Layout ausgelegter Grand‑Prix‑Wagen. Angetrieben wurde er von einem 1,5‑Liter‑V6‑Motor, der rund 190 PS leistete. Die markante Front mit den zwei ovalen Lufteinlässen prägte das charakteristische Erscheinungsbild des Modells. Der 156 F1 erwies sich 1961 als äußerst konkurrenzfähig und sicherte Phil Hill den Fahrerweltmeistertitel. Ab 1962 wurde das Konzept weiterentwickelt, bevor Ferrari auf neue Chassis‑Generationen umstieg.
Ferrari 158 F1
Hersteller: GP Replicas
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: V8
: 1487 ccm
: 210 PS
: 1964 / 1964 - 1965
: Ferrari 156 F1
: Ferrari 1512
: John Surtees
Leerzeile
Der Ferrari 158 F1 war ein kompakter Mittelmotor‑Rennwagen mit einem 1,5‑Liter‑V8‑Motor, der rund 210 PS leistete. Das Modell wurde für die Saison 1964 entwickelt und markierte einen wichtigen Schritt in Ferraris Anpassung an die moderne Mittelmotor‑Ära. Der 158 F1 zeichnete sich durch ein leichtes Rohrrahmenchassis und eine aerodynamisch optimierte Karosserie aus. Mit diesem Fahrzeug gewann John Surtees 1964 die Fahrerweltmeisterschaft. Bis 1965 blieb der Wagen in verschiedenen Evolutionsstufen im Einsatz, bevor er vom Ferrari 1512 abgelöst wurde.
Ferrari 246 F1-66
Hersteller: Tecnomodel
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: V6
: 2405 ccm
: 249 PS
: 1966 / 1966
: Ferrari 1512
: Ferrari 312 F1-66
: Ludovico Scarfiotti
Leerzeile
Der Ferrari 246 F1‑66 war ein Übergangsmodell der Saison 1966 und nutzte einen 2,4‑Liter‑V6‑Motor mit rund 249 PS. Das Fahrzeug entstand in einer Phase technischer Umbrüche, da die Formel‑1‑Regeln ab 1966 deutlich größere Hubräume zuließen. Der 246 F1‑66 basierte konstruktiv noch auf den kleinvolumigen Vorgängern und diente vor allem als Zwischenlösung, bis der neue 3‑Liter‑V12 des Ferrari 312 F1‑66 einsatzbereit war. Gefahren wurde das Modell unter anderem von Ludovico Scarfiotti.
Ferrari 312 F1-66
Hersteller: Tecnomodel
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: V12
: 2989 ccm
: 360 PS
: 1966 / 1966
: Ferrari 246 F1-66
: Ferrari 312 F1-67
: John Surtes
Leerzeile
Der Ferrari 312 F1‑66 war Ferraris erster 3‑Liter‑Formel‑1‑Wagen nach der neuen Hubraumregelung von 1966. Das Modell nutzte einen 3,0‑Liter‑V12‑Motor mit rund 360 PS und basierte konstruktiv auf dem Übergangsmodell 246 F1‑66. Der Wagen markierte den Beginn der 312‑Baureihe und wurde in der Saison 1966 von John Surtees gefahren. Trotz des leistungsstarken Motors blieb das Fahrzeug in seiner ersten Ausführung noch unausgereift und diente als Grundlage für die weiterentwickelten Modelle der folgenden Jahre.
Ferrari 312 F1-67
Hersteller: Tecnomodel
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: V12
: 2989 ccm
: 390 PS
: 1967 / 1967
: Ferrari 312 F1-66
: Ferrari 312 F1-68
: Chris Amon
Leerzeile
Der Ferrari 312 F1‑67 war die weiterentwickelte Version des 312 F1‑66 und nutzte weiterhin den 3,0‑Liter‑V12‑Motor, dessen Leistung auf rund 390 PS gesteigert wurde. Das Fahrzeug erhielt ein überarbeitetes Chassis sowie aerodynamische Anpassungen, blieb jedoch technisch anspruchsvoll und schwer abzustimmen. Gefahren wurde der Wagen unter anderem von Chris Amon. Trotz guter Ansätze blieb der 312 F1‑67 ohne Grand‑Prix‑Sieg und diente als Basis für die weiter optimierten Modelle der folgenden Saison.
Ferrari 312 F1-68
Hersteller: GP Replicas
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: V12
: 2989 ccm
: 410 PS
: 1968 / 1968
: Ferrari 312 F1-67
: Ferrari 312 F1
: Jacky Ickx
Leerzeile
Der Ferrari 312 F1‑68 war die weiterentwickelte Version des 312 F1‑67 und nutzte weiterhin den 3,0‑Liter‑V12‑Motor, dessen Leistung auf rund 410 PS gesteigert wurde. Das Fahrzeug erhielt ein überarbeitetes Chassis sowie erste aerodynamische Anpassungen, die typisch für die späten 1960er‑Jahre wurden. Gefahren wurde der Wagen unter anderem von Jacky Ickx. Der 312 F1‑68 zeigte phasenweise starke Leistungen, blieb jedoch insgesamt inkonstant und bildete die Grundlage für die nachfolgenden, weiter optimierten 312‑Modelle.
Ferrari 312 F1
Hersteller: GP Replicas
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: V12
: 2989 ccm
: 436 PS
: 1969 / 1969
: Ferrari 312 F1-68
: Ferrari 312 B
: Chris Amon
Leerzeile
Der Ferrari 312 F1 von 1969 war die weiterentwickelte Version des 312 F1‑68 und nutzte weiterhin den 3,0‑Liter‑V12‑Motor, dessen Leistung auf rund 436 PS gesteigert wurde. Das Fahrzeug erhielt ein überarbeitetes Chassis sowie verbesserte Aerodynamik, blieb jedoch technisch anspruchsvoll und schwer abzustimmen. Gefahren wurde der Wagen unter anderem von Chris Amon. Trotz guter Ansätze blieb der 312 F1 ohne Grand‑Prix‑Sieg und bildete die Basis für den deutlich erfolgreicheren Nachfolger, den Ferrari 312 B.
Ferrari 312 B
Hersteller: GP Replicas
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: 12 Zylinder
: 2991 ccm
: 450 PS
: 1970 / 1970
: Ferrari 312 F1
: Ferrari 312 B2
: Jacky Ickx
Leerzeile
Der Ferrari 312 B markierte einen technischen Neubeginn für Ferrari und war das erste Modell mit dem neu entwickelten 180‑Grad‑V12‑Boxermotor. Der 3,0‑Liter‑Motor leistete rund 450 PS und ermöglichte eine deutlich verbesserte Schwerpunktlage. Das Fahrzeug erhielt ein modernes Monocoque‑Chassis und eine optimierte Aerodynamik, was es zu einem der konkurrenzfähigsten Wagen der Saison machte. Gefahren wurde der 312 B unter anderem von Jacky Ickx. Das Modell bildete die Grundlage für die erfolgreiche Weiterentwicklung zur 312‑B‑Baureihe.
Ferrari 312 B2
Hersteller: GP Replicas
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: V12
: 2992 ccm
: 470 PS
: 1971 / 1971 - 1973
: Ferrari 312 B
: Ferrari 312 B3
: Mario Andretti
Leerzeile
Der Ferrari 312 B2 von 1971 war die erste Evolutionsstufe des 312 B und nutzte weiterhin den 3,0‑Liter‑Boxermotor mit rund 470 PS. Das Modell erhielt ein überarbeitetes Chassis, neue Aufhängungskonzepte und eine modernisierte Aerodynamik, um den steigenden Anforderungen der frühen 1970er‑Jahre gerecht zu werden. Gefahren wurde die 1971er‑Version unter anderem von Mario Andretti. Trotz guter Ansätze blieb der Wagen inkonstant und bildete die Basis für die späteren Weiterentwicklungen des B2 sowie den Übergang zum 312 B3.
Ferrari 312 B2
Hersteller: GP Replicas
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: V12
: 2992 ccm
: 470 PS
: 1972 / 1972 - 1973
: Ferrari 312 B
: Ferrari 312 B2
: Jacky Ickx
Leerzeile
Die 1972er‑Version des Ferrari 312 B2 war eine weiterentwickelte Ausführung des ursprünglichen B2‑Konzepts und nutzte weiterhin den 3,0‑Liter‑Boxermotor mit rund 470 PS. Das Fahrzeug erhielt Detailverbesserungen an Chassis und Aerodynamik, blieb jedoch technisch anspruchsvoll und zeigte wechselhafte Leistungen. Gefahren wurde der 312 B2 (1972) unter anderem von Jacky Ickx. Trotz einzelner starker Auftritte konnte das Modell nicht konstant mit der Konkurrenz mithalten und diente als Übergangsplattform auf dem Weg zum späteren 312 B3.
Ferrari 312 B2
Hersteller: Tecnomodel
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: V12
: 2992 ccm
: 470 PS
: 1973 / 1973
: Ferrari 312 B
: Ferrari 312 B2
: Clay Regazzoni
Leerzeile
Die 1973er‑Version des Ferrari 312 B2 war die letzte Evolutionsstufe des B2‑Konzepts und nutzte weiterhin den 3,0‑Liter‑Boxermotor mit rund 470 PS. Das Modell erhielt Detailanpassungen an Chassis und Aerodynamik, blieb jedoch technisch anspruchsvoll und zeigte nur begrenzte Wettbewerbsfähigkeit. Gefahren wurde der 312 B2 (1973) unter anderem von Clay Regazzoni. Das Fahrzeug diente als Übergangsmodell, bevor Ferrari mit dem 312 B3 ein vollständig neues Konzept einführte.
Ferrari 312 B3
Hersteller: Tecnomodel
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: 12 Zylinder
: 2992 ccm
: 485 PS
: 1973 / 1973 - 1974
: Ferrari 312 B2
: Ferrari 312 T
: Jacky Ickx
Leerzeile
Der Ferrari 312 B3 war die Weiterentwicklung des 312 B2 und nutzte weiterhin den 3,0‑Liter‑Boxermotor, dessen Leistung je nach Ausführung zwischen 485 und 490 PS lag. Das Modell erhielt ein neu konstruiertes Chassis, überarbeitete Aufhängungen und eine deutlich modernisierte Aerodynamik. 1973 wurde der Wagen unter anderem von Jacky Ickx gefahren, 1974 von Niki Lauda. Während die frühe Version noch unausgereift war, zeigte die 1974er‑Ausführung bereits deutlich mehr Wettbewerbsfähigkeit und bildete die Grundlage für den später sehr erfolgreichen Ferrari 312 T.
Ferrari 312 B3
Hersteller: GP Replicas
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: 12 Zylinder
: 2992 ccm
: 490 PS
: 1974 / 1974
: Ferrari 312 B2
: Ferrari 312 T
: Niki Lauda
Leerzeile
Die 1974er‑Version des Ferrari 312 B3 war eine umfassend überarbeitete Weiterentwicklung des ursprünglichen B3‑Konzepts. Der Wagen nutzte weiterhin den 3,0‑Liter‑Boxermotor mit rund 490 PS und erhielt ein deutlich modernisiertes Chassis sowie aerodynamische Verbesserungen, die seine Wettbewerbsfähigkeit spürbar steigerten. Gefahren wurde das Modell von Niki Lauda, der mit dem 312 B3 mehrere Siege erzielte und Ferrari zurück an die Spitze führte. Das Fahrzeug bildete die direkte Grundlage für den später legendären Ferrari 312 T.
Ferrari 312 T
Hersteller: GP Replicas
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: 12 Zylinder
: 2992 ccm
: 495 PS
: 1975 / 1975
: Ferrari 312 B3
: Ferrari 312 T2
: Clay Regazzoni
Leerzeile
Der Ferrari 312 T war ein vollständig neu konstruiertes Modell und markierte den Beginn einer der erfolgreichsten Fahrzeugfamilien in Ferraris Formel‑1‑Geschichte. Das Fahrzeug nutzte weiterhin den 3,0‑Liter‑Boxermotor, dessen Leistung auf rund 495 PS gesteigert wurde. Charakteristisch war das quer eingebaute Getriebe („Transversale“), das dem Wagen seinen Namen gab und eine optimale Gewichtsverteilung ermöglichte. Der 312 T zeichnete sich durch ein modernes Chassis, verbesserte Aerodynamik und hohe Zuverlässigkeit aus. Gefahren wurde er unter anderem von Niki Lauda und Clay Regazzoni. Mit diesem Modell gewann Ferrari 1975 sowohl die Fahrer‑ als auch die Konstrukteursweltmeisterschaft.
Ferrari 312 T2
Hersteller: Exoto
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: V12
: 2992 ccm
: 500 PS
: 1976 / 1976 - 1978
: Ferrari 312 T
: Ferrari 312 T2B
: Niki Lauda
Leerzeile
Der Ferrari 312 T2 war die weiterentwickelte Version des erfolgreichen 312 T und wurde 1976 eingeführt, nachdem neue Sicherheitsregeln tiefgreifende Änderungen an Airbox und Aerodynamik erforderten. Das Modell nutzte weiterhin den 3,0‑Liter‑Flat‑12‑Motor, erhielt jedoch ein überarbeitetes Chassis, flachere Ansaugsysteme und optimierte Strömungsführung. Der 312 T2 erwies sich als äußerst konkurrenzfähig und bildete die Basis für Ferraris Titelgewinne 1976 und 1977. In verschiedenen Evolutionsstufen blieb er bis 1978 im Einsatz, bevor er vom 312 T3 abgelöst wurde.
Ferrari 312 T2B
Hersteller: GP Replicas
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: V12
: 2992 ccm
: 500 PS
: 1977 / 1977
: Ferrari 312 T2
: Ferrari 312 T3
: Carlos Reutemann
Leerzeile
Der Ferrari 312 T2B war eine weiterentwickelte Evolutionsstufe des 312 T2 und wurde für die Saison 1977 konstruiert. Das Modell erhielt zahlreiche Detailverbesserungen an Aerodynamik, Aufhängung und Gewichtsverteilung, blieb jedoch technisch eng mit dem T2 verwandt. Angetrieben wurde der Wagen weiterhin vom 3,0‑Liter‑Flat‑12‑Motor der 312‑T‑Baureihe. Der 312 T2B diente als Übergangsmodell, bevor Ferrari im Laufe der Saison auf den umfassend überarbeiteten 312 T2‑Spezifikationsstand und später auf den 312 T3 wechselte.
Ferrari 312 T3
Hersteller: GP Replicas
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: V12
: 2992 ccm
: 510 PS
: 1978 / 1978 - 1979
: Ferrari 312 T2B
: Ferrari 312 T4
: Gilles Villeneuve
Leerzeile
Der Ferrari 312 T3 war die nächste Entwicklungsstufe der erfolgreichen 312‑T‑Baureihe und wurde 1978 eingeführt. Das Modell erhielt ein neu konstruiertes Monocoque, überarbeitete Aufhängungen und eine modernisierte Aerodynamik, um auf die zunehmende Bedeutung des Ground‑Effects zu reagieren. Der 3,0‑Liter‑Flat‑12‑Motor blieb weiterhin das Herzstück des Fahrzeugs. Gefahren wurde der 312 T3 unter anderem von Niki Lauda und Carlos Reutemann. Das Modell erzielte mehrere Siege und Podestplätze und bildete die Grundlage für den späteren 312 T4, mit dem Ferrari 1979 die Weltmeisterschaft gewann.
Ferrari 312 T4
Hersteller: GP Replicas
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: V12
: 2992 ccm
: 515 PS
: 1979 / 1979
: Ferrari 312 T3
: Ferrari 312 T5
: Jody Scheckter
Leerzeile
Der Ferrari 312 T4 wurde 1979 als Weiterentwicklung des 312 T3 konstruiert und war Ferraris erstes vollwertiges Ground‑Effect‑Modell. Das Fahrzeug erhielt ein breiteres Monocoque, seitliche Venturi‑Kanäle und eine komplett überarbeitete Aerodynamik, blieb jedoch beim bewährten 3,0‑Liter‑Flat‑12‑Motor der T‑Baureihe. Trotz der im Vergleich zur Konkurrenz weniger optimalen Motorform für Ground‑Effect‑Konzepte erwies sich der 312 T4 als äußerst zuverlässig und konkurrenzfähig. Mit diesem Modell gewann Ferrari 1979 sowohl die Fahrer‑ als auch die Konstrukteursweltmeisterschaft.
Ferrari 312 T4
Hersteller: GP Replicas
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: V12
: 2992 ccm
: 515 PS
: 1979
: Ferrari 312 T3
: Ferrari 312 T5
: Jody Scheckter
Leerzeile
Der Ferrari 312 T4 wurde 1979 als Weiterentwicklung des 312 T3 konstruiert und war Ferraris erstes vollwertiges Ground‑Effect‑Modell. Das Fahrzeug erhielt ein breiteres Monocoque, seitliche Venturi‑Kanäle und eine komplett überarbeitete Aerodynamik, blieb jedoch beim bewährten 3,0‑Liter‑Flat‑12‑Motor der T‑Baureihe. Trotz der im Vergleich zur Konkurrenz weniger optimalen Motorform für Ground‑Effect‑Konzepte erwies sich der 312 T4 als äußerst zuverlässig und konkurrenzfähig. Mit diesem Modell gewann Ferrari 1979 sowohl die Fahrer‑ als auch die Konstrukteursweltmeisterschaft.
Ferrari 312 T5
Hersteller: GP Replicas
Motor
Hubraum
Leistung
Leistung
Baujahrl/lEinsatz
Vorgängermodell
Nachfolgermodell
Fahrer
Leerzeile
: V12
: 2992 ccm
: 515 PS
: 1980 / 1980
: Ferrari 312 T4
: Ferrari 126CK
: Gilles Villeneuve
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Die Version des Ferrari 312 T5 mit verändertem Heckflügel entstand als Reaktion auf die aerodynamischen Defizite des Grundmodells während der Saison 1980. Ferrari passte die Flügelgeometrie an, um mehr Abtrieb und eine stabilere Balance zu erzielen, insbesondere auf Strecken mit hohem Kurvengeschwindigkeitsanteil. Trotz dieser Modifikationen blieb der 312 T5 aufgrund seines Flat‑12‑Motors und des veralteten Chassis‑Layouts im Nachteil gegenüber den ausgeprägten Ground‑Effect‑Konstruktionen der Konkurrenz. Die Variante markiert einen der letzten Entwicklungsversuche der T‑Baureihe, bevor Ferrari 1981 vollständig auf den neuen 126 C mit Turbomotor umstieg.